6 Typen von Mannschaftskameraden, die jeder kennt

Kommt euch das bekannt vor? Mannschaftstreffen am Sonntagmorgen vor dem Ligaspiel oder dem Turnier. Einer kommt gar nicht, weil er am Samstag zu lange gefeiert hat, der nächste kommt zwar, hat aber seine Sportsachen zuhause vergessen. Nur einer steht bereits seit 7 Uhr am Vereinsgelände, hat schon eine Runde um den Platz gedreht, Material aus dem Lagerraum geholt und den Wasserkasten an den Spielfeldrand geschleppt.

6 Typen von Mannschaftskameraden, die jeder kennt

Mannschaftskameraden, die wohl jeder einmal kennengelernt hat oder sich selbst vielleicht sogar in einem der folgenden Typen wiedererkennt.

Der Zuspätkommer

Er füttert die Mannschaftskasse quasi von ganz alleine. Egal ob zum wöchentlichen Training oder zum Wettkampf, es gibt immer (mindestens) einen in der Mannschaft, der es einfach nicht pünktlich schafft oder schaffen will. Er kommt, wenn alles vorbereitet ist und empfindet Pünktlichkeit als persönliche Unterwerfung. Der Rest der Mannschaft freut sich - denn so ist immer genug Kohle für die nächste Mannschaftsfahrt in der Kasse.

Der Chaot

Wann war das Punktspiel nochmal? Am Samstag oder Sonntag? Treffen wir uns vor Ort oder fahren wir da gemeinsam hin? Verpeilt und nervig, aber eigentlich ein ganz netter Zeitgenosse. Auch ist es nicht immer selbstverständlich, dass er seine Sportkleidung zum Training parat hat. Wenn auch teilweise etwas anstrengend, kann man sich immer auf ihn verlassen, er ist sympathisch, hat ein offenes Ohr und ein gutes Herz.

Der Eitle

Stets mit dem Marken-Kulturbeutel unterm Arm und den drahtlosen Over Ear Kopfhörern auf dem Kopf marschiert er frisch gestylt zum Training. Alle drei Monate wird in die neuesten Fußballschuhe investiert. Es versteht sich von selbst, dass er derjenige ist, der nach dem Training die Kabine abschließen muss, weil er mal wieder am längsten gebraucht hat.

Der Engagierte

Genervt von seinen Mannschaftskameraden, die seiner Meinung nach nichts ernst nehmen und viel zu wenig motiviert sind, legt er sich richtig ins Zeug. Bei Mannschaftssitzungen hat er bereits die Technik installiert und das Whiteboard abgewischt. Zusatzeinheiten sind für Ihn keine Strafe, sondern eine Herausforderung. Wenn es mal wieder heißt: »Die Organisation unseres nächsten Trainingslagers steht an, wer kümmert sich darum?«. Ist er es, der es in die Hand nimmt. Im Team wird er gleichermaßen geschätzt und belächelt. Die Trainer freuen sich über wenigstens einen so engagierten Sportler in der Mannschaft.

Der Clown

Er ist beliebt, stets gut gelaunt, witzig und eher so der uneitle »Thomas Müller-Typ«. Er bringt seine Teamkameraden immer zum Lachen und sorgt mit seinem eigenwilligen Spiel auf dem Platz für das ein- oder andere Kopfschütteln. Gesangseinlage bei der Saisonabschlussfeier? Für den Mannschaftsclown kein Problem.

Der Erbarmungslose

Der Erbarmungslose greift schon an, bevor die Pille überhaupt ins Rollen kommt. Das ein- oder andere Spiel muss er sich zwar wegen einer Platzsperre von der Tribüne ansehen, aber das hindert ihn nicht daran, auch beim nächsten mal wieder Vollgas zu geben. Die Mitspieler fürchten ihn und sind froh, nicht sein Gegenspieler sein zu müssen.

Veröffentlicht am 05.03.2018